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Ein Date mit mir selbst - Achtsamkeit in München Neuhausen


Ein Tag frei, ganz für mich allein. Spätestens, seitdem ich eine Familie habe, ist Einsamkeit für mich ein Fremdwort. Ich genieße Zeit ganz ohne Konversation, ganz allein mit mir selbst. Es ist ein bisschen, wie eine Reise zu mir selbst und eine Quelle der Inspiration und Kreativität. Es geht mir hier nicht primär um Entspannung, auch wenn das meistens dazugehört. Es geht mir darum, etwas in Fluß kommen zu lassen, dass in mir ist und gerade in der Hektik des Alltags, stockt. Und manchmal bedeutet das auch, zu merken, dass ich traurig bin, oder andere schwierige Gefühle habe, und mir dann die Zeit nehme, voll und ganz für meine Traurigkeit da zu sein. Und aus diesem Raum, entsteht dann plötzlich etwas neues, es ist wie ein Knoten der sich löst. Nichts zu tun, einfach nur loslassen.

Diese 5 Dinge helfen mir wunderbar um genau das zu erreichen.



1. Morgenyoga

Ich bin schon immer ein Frühaufsteher gewesen. Die Magie am Morgen, der unschuldige Tag, schon immer hatte diese Zeit eine unbeschreibliche Magie auf mich. Und wenn ich diesen Tag mit Yoga beginne, dann richte ich mich bereits morgens aus. Nach innen. Heute höre ich zu! Und Yoga ist eine wundervolle Verbindung von Kopf und Geist. Am liebsten gehe ich dazu in den Orange Room in die Lothstrasse. Hier gibt es zahlreiche Morgenangebote.

https://orange-room.de



2. Spaziergang mit Nymphenburger Schloß

Mit dem Blick nach innen, nutze ich diese freigewordene Energie und gehe noch eine Runde in der Natur spazieren. Dort stelle ich fest, mein Körper und mein Geist, sind zur selben Zeit am selben Ort. In mir entsteht dieses wunderbare Gefühl von Zufriedenheit. Die Sorgen treten wie ganz von selbst zurück und in mir sprudelt es, eine Kreativität und Inspiration macht sich in mir breit. Ich lasse sie strömen, spiele ein bisschen mit ihnen. Jetzt gehe ich spazieren, später widme ich mich den Ideen.


3. Meditation im Freien

Der Nypmphenburger Schloßpark ist ein zu fast jederzeit, gut besuchter Park. Und dennoch kann man hier, je weiter man geht, wundervoll stille Orte finden. Ich suche mir eine Bank und schließe die Augen für eine Meditation in der Natur. Dazu benötige ich nur meinen Timer um mich in diese 20 Minuten Einkehr zu begeben. Das Objekt meiner Meditation sind die Geräusche und Empfindungen. Die Vögel, die Menschen die vorbeilaufen, die Blätter der Bäume. Wenn ich merke, dass ich zu sehr in meine Gedanken abschweife, entscheide ich mich für eine Fokusmeditation. Am einfachsten geht das, indem ich einfach den Atem zähle. 1 beim Einatmen, 2 beim Ausatmen, 3 beim Einatmen usw. bis ich bei 10 angelangt bin. Das ist so simpel und so hilfreich. Je geschäftiger der Geist, desto kleiner der Fokus.


4. Journaling im Cafe

Und jetzt erstmal einen leckeren Cappuccino im www.cafe-tilis.de. Das ist so schön gemütlich dort. Ich kann hier am niedrigen Couchtisch, wie auch auf normalen Tischen sitzen. Ich wähle einen bequemen Sessel und hole mir meinen Cappuccino und mein Journal. Jetzt kann ich mir erstmal alles frei von der Seele schreiben. Einfach nur schreiben, ohne es hinterher wieder zu lesen. Es ist ein bisschen wie verdauen. Alles was aufgeschrieben werden will und machmal auch gemalt werden will darf raus. Schwierige Gefühle sowie angenehme, gleichermaßen.

Und dann gehe ich über in die kreative Arbeit. Ich liebe das so sehr, weil es entspringt einem ganz anderen Ort - nicht aus meinem Kopf. All diese Ideen die sich manifestieren möchten, werden nun sortiert damit sie zum leben erweckt werden. Ich schließe mein Journal, weil ich habe Hunger.


5. Mindful lunch

Es gibt hier viele wundervolle Orte für mein Mittagessen. Heute entscheide ich mich für einen köstlichen Vietnamesen. https://www.quan-com.de

Ich setze mich an einen der vielen kleinen Tische und bestelle mir eine Suppe. Und die genieße ich mit all meinen Sinnen. Diese vielen Kräuter, die Temperatur, die vielen Geschmacksrichtungen. All das mach sich in meinem Mund breit, während ich nichts anderes tue, als zu essen. Und wenn ich fertig bin, dann gönne ich mir noch ein paar Momente um die Menschen dort zu beobachten. Ich sehe die Geschäftsleute, wie sie über ein gemeinsames Projekt sprechen, das Paar dass diskutiert und die älteren Damen die sich amüsiert unterhalten. Wunderbar! Allein und doch so verbunden mit den Menschen die mir hier begegnen.


Gut aufgetankt, mache ich mich jetzt auf den Weg. Ich bedanke mich bei mir selbst, für die Zeit die ich mir geschenkt habe und verabrede direkt den nächsten Termin.

Diese Stunden sind ein wahres Geschenk, für mich und auch für meine Umwelt. Sie sortieren mich und richten mich aus.





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