6 Tipps für den Umgang mit nächtlichen Grübelattacken

Kennst du das auch? Nachts übernehmen die Gedanken ein Eigenleben. Aus Kleinigkeiten spinnt der Geist große Katastrophen die dich wachhalten. Oder du fängst an, dich selbst für alle möglichen Dinge selbst zu kritisieren. 

Und am nächsten Tag, wachst du völlig gerädert auf. 

 

Hier ein paar Tipps, wie du diese nächtlichen Grübelattacken stoppen kannst! 

 

Tipp Nummer 1:

aus der Geschichte aussteigen

Unser Geist denkt, das macht er ganz automatisch. Gedanken kommen und Gedanken gehen auch wieder. Übe dich darin, die Gedanken wahrzunehmen, zu begrüßen und dann nicht in die Geschichte einzusteigen.

Zugegeben, das mag am Anfang schwierig sein, deshalb trainiere den Muskel der Achtsamkeit und baue eine regelmässige Meditationspraxis auf, die dir hilft diese Fähigkeit, Gedanken zu beobachten, zu erlernen.

 

Tipp Nummer 2:

Schreibe dir die Gedanken auf

Halte ein Notizbuch bereit und schreibe dir nachts, wenn dich die Gedanken überfallen, einfach auf. Dabei ist es nicht wichtig akkurat zu sein, sondern schreib dir einfach alles von der Seele.

Das Schreiben kann therapeutisch wirken. Und es hat noch einen zweiten Vorteil, du kannst am nächsten Tag die Gedanken nochmal durchlesen und schmunzeln über die (meist) Absurditäten deiner nächtlichen Phantasie.

 

Tipp Nummer 3:

Benenne es, z.B. 2 Uhr Morgens Geplapper

Die Gedanken benenne und damit erkennen, wie alte Bekannte. "Ah, da sind sie wieder, meine 2 Uhr morgens Gedanken. Sie kommen und sie gehen." Wenn du sie benennen kannst, dann verlieren sie an Macht.

Du weisst dann, dass die Gedanken nachts eine besondere Dynamik annehmen und dass du ihnen nicht trauen kannst.

 

Tipp Nummer 4:

Erinnere dich, was würde ein guter Freund sagen?

Häufig sind die Gedanken negativer Self Talk. Unser innerer Kritiker spielt all die Situationen durch und kritisiert uns für all das was wir vermeintlich falsch gemacht haben. Und dieser Kritiker ist wirklich hart!

Wenn wir so mit unseren Freunden umgehen würden, dann hätten wir bald keine mehr. Erinnere dich deshalb mal, an einen guten Freund oder jemand der dir wohlgesonnen ist. Was würde er dir raten?

 

Tipp Nummer 5:

Reguliere dein Nervensystem

Dieser innere Stress ist ein physiologisches Phänomen. Es steckt in unserem Nervensystem fest. Wenn beispielsweise Zebras in einer Stressreaktion sind, dann schütteln sie sich, und damit den Stress von sich ab.

Das kannst du auch versuchen. Schüttel dich ein paar Minuten lang kräftig um dein Nervensystem wieder zu regulieren.

Manchmal hilft es auch, wenn du ein paar Minuten lang tief ein und ausatmest.

 

Tipp Nummer 6:

Sei mitfühlend mit dir selbst

Es gibt Zeiten, in denen haften unsere Gedanken so stark, dass wir nicht aussteigen können. Indem Fall, sind sie mit starken Emotionen verknüpft. Da ist gerade viel los in deinem Leben.

Lerne dir selbst mit Mitgefühl, Liebe oder wenn das nicht möglich ist, mit Interesse zu begegnen.