Achtsamkeit

Achtsamkeit ist in aller Munde, aber was bedeutet dieses unscheinbare Wort eigentlich ?

Achtsamkeit ist eine Lehre des Geistes.  Unser "Default Mode" des Geistes ist Denken.

Wenn wir es evolutionär betrachten, ist dies auch sehr sinnvoll, denn unsere Vorfahren mussten durchgehend nach Gefahren Ausschau halten. Mittlerweile haben wir den Luxus, nicht mehr in dieser konstanten Gefahr zu leben. Unser Gehirn hat sich allerdings noch nicht vollständig angepasst und so sind diese Mechanismen heute eher hinderlich, denn sie führen dazu dass wir mögliche Gefahren überbewerten, und uns Sorgen machen, regelmässig in einen " innerlichen Überlebenskampf" geraten obwohl äusserlich keinerlei Gefahr besteht - denn nichts anderes ist Stress oder andere leidvolle Konditionierungen. 

 

Unser Gehirn hat die Ausrüstung uns aus diesen Mustern auszusteigen - und hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel.
Indem wir lernen achtsam um freundlich zu uns zu sein, schöpfen wir unser volles menschliches Potential aus, erkennen alte, leidvolle Konditionierungen und sind dadurch in der Lage zu entscheiden.
Achtsamkeit ist dabei viel mehr als Stressmanagent!

 

Wir können wieder zu uns selbst finden, unseren Körper spüren und durch seine Weisheit wieder zurück kommen zu dem was uns wirklich wichtig ist - wir finden unseren Fokus. Achtsamkeit schafft auch eine Weite unseres Geistes, diese ist nötig um Kreativität und Innovation entstehen zu lassen. Es ist wichtig diesem Bewusstsein mit einer Freundlichkeit zu begegnen, so wie wir es mit einem Gast tun würden. Dadurch erhöhen wir Mitgefühl zu uns und auch zu unseren Mitmenschen und verbessern somit unsere Beziehungen


Meditation

Meditation ist das Werkzeug, welches wir benötigen um unser Gehirn neu zu Programmieren. Meditation kann zwar entspannend und beruhigend sein, aber was wir Vorallem erreichen wollen ist, lernen da zu bleiben, zurück zu kommen, in diesen Moment - dort wo unser Leben stattfindet

Gedanken werden uns dazu verleiten abzudriften und wir lernen in der Meditation zum Körper, zum Atem und zu den Empfindungen zurück zu kehren. 

Wir lernen dass wir bleiben können. Anstatt in ein reaktives, konditioniertes Verhalten zu verfallen, bleiben wir und geben uns hiermit die Option. Wir können uns entscheiden wie wir handeln.